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Cross Docking Definition & Erklärung - QTRADO Logistik-Wiki

Der Begriff Cross Docking bedeutet auf Deutsch „Kreuzverkupplung“. Dahinter verbirgt sich eine bestimmte Warenumschlagsart: Unternehmen und Händler lagern den Warenbestand nicht mehr bei sich ein. Sie leiten die Produkte nach ihrer Fertigung beziehungsweise nach ihrem Eintreffen direkt in die Distribution weiter. Cross Docking überspringt die Prozessschritte Vereinnahmung und Einlagerung, Lagerhaltung und Auslagerung und Kommissionierung. Dabei gibt es drei Varianten.

Was sind die Vorteile von Cross Docking Logistik?

  • Keine eigene Lagerhaltung nötig
  • Platzersparnis
  • Zeitersparnis
  • Einsparungen bei Mietkosten, Nebenkosten und Personalkosten
  • Einsparungen bei Sicherheits-Maßnahmen
  • Kürzere Durchlaufzeiten
  • Schnelle Belieferung der Kunden
  • Flexibilität
  • Weitere Vorteile finden Sie hier: Cross-Docking Logistik

Argumente gegen eine eigene Lagerhaltung

Eine eigene Lagerhaltung erfordert ein System. Entweder eintreffende Ware wird chaotisch-dynamisch ins Lager integriert. Dann stellt ein Mitarbeiter sie auf den erstbesten freien Platz. Oder sie erhält statisch einen festen Lagerplatz. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile.

Vor allem ist die Lagerhaltung mit Organisation, Planung und Aufwand verbunden: Mitarbeiter erfassen die eintreffenden Artikel mithilfe einer Verwaltungs-Software, sortieren sie im Lager ein, suchen sie bei einem Verkauf heraus, verpacken, etikettieren und versenden sie. Im Beschwerdefall erfolgt eine Retouren-Abwicklung. Zusätzlich sind Sicherheits-Maßnahmen notwendig, die das Lager im Fall von Einbruch, Vandalismus, Feuer und sonstigen Schäden schützen.

All das entfällt mit Cross Docking Logistik. Dadurch sparen Unternehmen wertvolle Ressourcen.

Wer benötigt Cross Docking Logistik?

Produzierende Unternehmen und Wiederverkäufer profitieren von Cross Docking Logistik: Beim Umschlag größerer Warenmengen stellen Lagerkosten einen wesentlichen Kostentreiber dar. Cross Docking löst dieses Problem: Unternehmen benötigen nahezu keine Lagerfläche mehr. Gleichzeitig lassen sich die Durchlaufzeiten minimieren.

Das erhöht die Flexibilität. Unternehmen gewinnen Zeit, sparen Kosten ein und steigern durch Cross Docking Logistik automatisch ihre Leistungs- und Wettbewerbs-Fähigkeit.

Worauf kommt es bei Cross Docking an?

Grundsätzlich kommt es in der Logistik darauf an, die korrekte Menge im passenden Rhythmus anzuliefern. Das Cross Docking orientiert sich im Idealfall an der Warenflusskette. Nötig ist ein reibungsloser Informationsfluss zwischen sämtlichen Instanzen vom Hersteller über den Lieferanten und das Lager bis zum Endkunden.

Das erfordert Transparenz der einzelnen Prozess-Schritte. Am besten greifen die einzelnen Schritte beider Cross Docking Logistik lückenlos ineinander. Außerdem sind vereinbarte Liefertermine zwingend einzuhalten. Verlässlichkeit ist ein wichtiges Kriterium für eine gut funktionierende Cross Docking Logistik. Die Anforderungen an IT-Lösungen sind hoch:

  • Erfassung von Stammdaten
  • Verfolgung des Daten- und Informationsflusses in „Echtzeit“
  • Synchronisation von Informations- und Warenströmen
  • Hohe Bedienungsfreundlichkeit und Transparenz für die Mitarbeiter