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Retourenlogistik Definition & Erklärung - QTRADO Logistik-Wiki

Was ist Retourenlogistik?

Retourenlogistik ist das Management von Waren die der Kunde zurück an den Händler schickt. Diese Waren werden im Distanzhandel, wie beispielsweise Online-Versandhandel, erworben und auf das Berufen des Rückgabe- und Widerrufsrechts im Online-Versandhandel zurückgeschickt.

Der Kunde erhält hierbei entweder:

  • den vollen Einkaufspreis zurückerstattet
  • die Option, ein alternatives Produkt zu bestellen
  • den Preis des erworbenen Produkts gutgeschrieben.

Beginnend mit dem Rücksenden eines bestellten Produktes, werden die Waren anschließend einer Kontrolle unterzogen. Das Widerrufsrecht schließt das Rücksenden gebrauchter Artikel an den Händler ein. Dies beinhaltet das Aufbereiten, Reinigen und Neuverpacken der zurückgesandten Ware.

In der Regel sind Retouren mittlerweile bei kleinen Paketen kostenlos für den Kunden.

Die Vorteile?

Retourenmanagement ist wichtig für den Kundenservice, da der Kunde die Option hat bei Missfallen oder Mangel an Qualität die Ware zurück zu schicken. Heutzutage bieten die Unternehmen, die einen Versand anbieten, den kostenlosen Rückversand an.

Die Retourenlogistik beinhaltet, dass im Falle einer Rückgabe der genaue Abwicklungsprozess festgesetzt und zeitlich optimiert geschieht. Dies ist vor allem im Online-Versandhandel essentiell, wo der Kundenservice eine große Bedeutung hat und ein schneller Ablauf wichtig ist. Gerade wenn die Bestellmengen hoch sind gibt es Retouren.

Sind diese jeweils schnell bearbeitet, fühlt sich der Kunde deutlich sicherer bei dem Anbieter.

Wodurch zeichnet sich eine gute Retourenlogistik aus und welche Hürden sind zu überwinden?

Das Retourenmanagement muss

  • schnell und reibungslos ablaufen
  • Qualität und Mängel kontrollieren und aufbereiten
  • Notfalls reinigen, neu verpacken und dem Bestand zuführen.

Die Gutschrift über den Einkaufswert wird kurzfristig nach dem Rücksenden auf dem Kundenkonto eingehen, um die Zufriedenheit des Kunden zu gewährleisten. Der Prozess der Retourenlogistik lässt sich geringfügig automatisieren.

Das Prüfen der Qualität der retournierten Ware ist ein Vorgang der nicht automatisiert wird. Was bedeutet, dass es darauf ankommt den Logistikprozess flexibel auf das Personal aufzuteilen. Hierbei ist es für den Händler von Vorteil, wenn der Kunde den Grund für die Retoure beifügt. Das sorgt dafür, dass die Ware schnellstmöglich in den Wiederverkauf kommt.

Idealerweise misst der Händler die Anzahl der möglichen Retouren eines Produktes anhand von vorherigen Verkäufen von ähnlichen Produkten. Der ermittelte Wert läuft in den Bestand mit ein und reduziert die Einkaufsmenge.