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Medienlogistik Definition & Erklärung - QTRADO Logistik-Wiki

Medienlogistik, was ist das?

Die Medienlogistik befasst sich hauptsächlich mit dem Bereitstellen, Beschaffen und Lagern von Printmedien und Druckerzeugnissen. Darunter zählen unteranderem…

  • Bücher,
  • Zeitschriften und Zeitungen,
  • Kataloge und Broschüren,
  • Prospekte und sonstiges Werbematerial,
  • Kalender und
  • Spiele.

Dabei muss ein fristgerechtes Steuern der Druck- und Versandabläufe eingehalten werden, da viele dieser Printmedien strickte Veröffentlichungstermine besitzen (z.B. das Erscheinen der Tageszeitung).

Worauf kommt es bei Medienlogistik an?

Optimale Lagerung: Druckerzeugnisse brauchen eine saubere, trockene, staubfreie und sonnengeschützte Umgebung. Das schützt die Medien vor Schäden, bevor diese ihren Bestimmungsort erreichen.

Pünktlichkeit: Zeitungen gelten als leicht verderbliche Ware. Nichts ist so alt wie die Nachrichten von gestern. Eine fristgerechte Zustellung ist daher entscheidend. Um den kurzen Fristen der Nachrichtenzustellung gerecht werden zu können, werden viele der Medien durch einen Nachtversand bereitgestellt.

Zuverlässigkeit: In der Medienlogistik stehen die nicht rein kommerziellen Branchen, wie beispielsweise Verlage von Büchern und Zeitungen, unter der Pressefreiheit. Die Pressegrossisten stellen die Pressefreiheit sicher. Sie sind neutrale Absatzmittler und sichern die Vielfalt, Jederzeit- und Überall-Erhältlichkeit der Medien.

Remissionen-Management: Einzelhändler, die Verlagswaren erhalten, besitzen auf diese ein uneingeschränktes Remissionsrecht. Das bedeutet, dass alle nicht verkauften Printmedien, mit einer vollen Erstattung, an den Verlag zurückgesendet werden können. Die Medienlogistik übernimmt die komplette Remissions-Abwicklung für die Verlage.

Welche Vorteile hat Medienlogistik?

Verlage und Online-Händler profitieren auf vielfältige Weise von der Auslagerung ihrer Medienlogistik:

  1. Kosten-Ersparnis: kein eigenes Lager notwendig, dadurch reduzieren sich die Kosten für Miete, Infrastruktur, Sicherheitsvorkehrungen und Personal.
  2. Zeitersparnis: Ein Logistikdienstleister nimmt die Bestellungen an, erstellt Lieferscheine, Rechnungen und Versandpapiere. Er schweißt die Medien vorab in Folie ein, verpackt und frankiert diese. 
  3. Direkt-Zustellung: Logistikdienstleister sorgen dafür, dass Abonnenten ihre Zeitungen pünktlich im Briefkasten finden. Der Buchhandel, Messen und sonstige Handelspartner bekommen die benötigten Artikel punktgenau am gewünschten Tag.
  4. Permanente Lieferbereitschaft: keine Lieferengpässe, egal, wie viele Bestellungen eingehen.
  5. Termingerechte Auslieferung: Prospekte werden auf der Messe erwartet. Der Buchhandel baut auf die pünktliche Zusendung von Neuerscheinungen. Ein Unternehmen wartet auf neue Produkt-Kataloge. Kein Problem: Logistikdienstleister liefert sämtliche Medien fristgerecht aus.

Das Auslagern der Medienlogistik gibt die Möglichkeit, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren.